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Dienstag, 11.12.2018

Hungerbaum



Beim Hungerbaumaufstellen wird einem Paar, das es trotz siebenjähriger Beziehung „nicht geschafft“ hat, zu heiraten, ein junger Baum in den Garten gepflanzt. Das „beschenkte“ Paar muss nun an jedem Jahrestag ihrer Beziehung alle zu Essen und Trinken einladen, die ihnen diesen Baum geschenkt haben. Dies gilt solange, bis das Paar heiratet (Begriffserklärung siehe auch Wikipedia).

Eigentlich ist das Aufstellen eines solchen Hungerbaumes (noch) kein fester Brauch in unserem Gebiet. Da dies aber eine lustige Sache ist, entschloss man sich, das Hungerbaumaufstellen auch bei uns einzuführen.

Die folgenden Bilder dokumentieren nun das aufstellen des 2. Hungerbaumes der Schnoat durch die „Schnoater Hochzeitschiaßa“ (siehe dazu Hochzeitschiessen).

 



letzte Änderung dieser Seite am 05.12.2010